So kam ich zur 3D Computergrafik


 
Ich las alles was ich nur irgendwo über Raytracing fand. Probierte mit Demoverionen von Imagine, real3d usw. rum. Jedesmal dauerte die Berechnung von nur einem Bild Stunden. Meine Eltern meckerten schon, weil ich dauernd ihren Rechner (AMIGA 500) besetzte..
Irgenwann fiel mir dann eine Demo von Maxon Cinema 4D in die Hände... Ich war begeistert von dieser leichten, schnellen und vor allem günstigen Software.

1992(oder 93) war es dann soweit. Auf der Hobbytronik in Dortmund kaufte ich mir einen Amiga 1200 mit 2MB Ram und 270 MB Festplatte und ein 14.4 Modem. Kaum zu Hause angekommen, wurde Maxon Cinema 4D (V1.5)bestellt . Nun konnte ich endlich selber raytracen was das Zeug hielt. Weiterhin verschlang ich alle, für mich zu bekommende, Informationen.. Diese waren leider sehr dürftig. Nur über die Amiga Zeitschriften und Mailboxen war an Informationen zu kommen.
So wurde ich dann später auch Brettverwalter über ein 3D Brett (Diskusionsbrett) in der Oberhausener "Waldspecht" Mailbox. 

1995 wurde dann von Goofy (der sich später als Volker Mölleken entpuppte) in eben diesem Brett nachgefragt  ob nicht jemand Interesse daran hätte, an einem Trailer für die Filmothek mitzuarbeiten (näheres unter Tailer 1). Ich war begeistert, endlich mal die Möglichkeit an einem größeren Projekt, das später auf Video ausgegeben werden sollte zu arbeiten. Das war auch mein erster Kontakt zu Videoschnitt und Kameratechnik. 
Auf der Filmothek gab es dann eine Vorführung von SGI und Poweranimator. Sofort wusste ich, daß ich was tun muss um irgendwann auch mit solcher Software zu arbeiten. Inzwischen war meine Ausbildung zum Telekommunikationselektroniker beendet und ich ging weiter zur Schule um meine Fachoberschul und später Fachhochschulreife nachzuholen. Für mich stand nun fest, daß ich Grafikdesign, visuelle Kommunikation oder notfalls Elektrotechnik studieren würde.
 

 
 

 
 
     
 
 
     


 
 
 

© 2001 Oliver Pietern, HOSCHIE@cityweb.de