Willkommen in meinem Lochfraß Tutorial. 

Hallo Leute,

willkommen in meinem neuen Tutorial. Diesesmal geht es um Lochfraß!
Nein, nicht in Waschmaschinen, überall.
Ein Blech soll duch Säure, glühende Splitter etc. zerstört werden!

Mit diesem Tutorial will ich an einem simplen Beispiel zeigen, wie einfach man mit einer Texturanimation effektvolle Animationen erstellen kann.

Die Texturanimation selber, kann man auch in Cinema 4D berechnen. So hat man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Braucht kein weiteres 2D Programm (kann Bodypaint 2D Animationen???) und ich brauche nur 2 klitze kleine Szenen ins Netz stellen :-)))

Erstmal habe ich mir Zeichnungen zu dem Problem erstellt, um genauer zu wissen, was ich eigentlich will:
 

 
   


 
 
  
1. Erstellen der Texturanimation:

Dann habe ich mich entschlossen, das Problem mit der Textur mit einem Partikelsystem zu erledigen.

Als erstes fertigte ich meinen Partikel (Disk)
>>Objekte>Grundobjekte>Scheibe
Dieses Objekt eignet sich für meine Zwecke am besten. Ich brauche ja nur eine 2D Anim und somit ist eine Kugel unnötig.

Da ich jetzt jedes Loch einzeln habe (Disk) kann ich auch an dem Loch, das Wachsen animieren!

Also in die Zeitleiste... Neue Spur> Parameter
Erster Key bei Bild_0 (klick bei gedrückter Strg. Taste) mit Radius außen = 0 !
Nächster Key bei  Bild_100 Radius außen = 40 (erstmal, kann man später ja noch ändern)
 

 
   


 
 
  
Dann den Emitter erzeugen.
>>Objekte>Partikelsystem>Emitter

Der fährt von Bild_0 bis Bild_50 durch das Bild. Somit haben auch die letzten Partikel bei Bild 100 eine ausreichende Größe erhalten.
Diese Szene sollte CINEMA4D halbwegs in Echtzeit abspielbar sein und somit lassen sich leicht die Werte für den Endradius und die gewünsche Partikelrate einstellen / ausprobieren!
 

 
   

Zeitleiste:


 
 
  
STOP !

Damit die Plätchen nachher im Alpha gut funktionieren, müssen sie 100 % weißes Leuchten erhalten. Die sehen zwar auch ohne Materialzuweisung weiß aus, sind es aber nicht. Damit würde man in der Endanimation in den Löchern noch 10-20 % des Materials sehen !
Es sei denn man benutzt nicht "weich" in seinem Alpha, dann ist der Rand in der Großaufnahme aber zu hart und zackig für eine Animation!
 

 
   


 
 
  
Danach wird die gesammte Szene mit einer Kamera aus Seitansicht/Oberansicht gerendert (je nachdem, in welchem Fenster gearbeitet wurde). Einfach das Arbeitsfenster aktivieren und eine neue Kamera erzeugen. Die Kamera wird automatisch in der Perspektive des aktuellen Fensters erzeugt! Danach in der Renderansicht mit Kameras>Szenen-Kameras>Kamera diese Kamera auswählen. 
Um die beste Qualität zu erreichen, rendere ich Einzelbilder im TARGA Format!
Der Speicherpfad geht in den "tex" Ordner, der nächsten Szene. Somit können die Texturen auch in der neuen Szene benutzt werden.
 
   


 
 
      
   
 
      


 
 
 

© 2001 Oliver Pietern, HOSCHIE@cityweb.de